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Weisheiten
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Auf
dieser Seite finden Sie eine Auswahl von Zitaten,
die wir als "Weisheiten" bezeichnen, weil sie denkwürdig
sind... |
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Jürgen
Heraeus (Familienunternehmer):
"Ich bedauere manchmal Vorstände von den Aktiengesellschaften,
weil sie eigentlich nicht das eigentliche Geschäft betreiben können,
wie wir es hier tun, sich um die Kunden kümmern, um die Produktion
kümmern; sie sind permanent auf Roadshow, sie sind dauernd im Erklärungsbedarf
nach draußen - und das ist nicht gut für die Unternehmensentwicklung."

Ralph
Waldo Emerson
(1803 - 1882):
"Auf dünnem Eis ist Geschwindigkeit unsere einzige Sicherheit."

Albert
Einstein (1879 - 1955):
"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius NULL. Und
das nennen sie ihren Standpunkt?"

Winston
Churchill (1874 - 1965):
"Es gibt Leute, die halten den Unternehmer für einen räudigen
Wolf, den man totschlagen müsse.
Andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man melken könne.
Nur wenige sehen in ihm ein Pferd, das den Karren zieht."

Mitarbeiter
erwarten, dass Führungskräfte die Probleme in die Hand nehmen,
nicht, dass sie darin verstrickt sind.

Wenn
die Börsennotierung zum alleinigen Maßstab des Unternehmenserfolges
aufsteigt, hat Geld das Denken und der Schwachsinn das Management übernommen.

Umsatz
ist das Ergebnis von Umsetzung. Und Erfolg heißt, dass vorher etwas
erfolgt ist.

Es
ist leicht, gegen etwas zu sein. Sei für etwas:
mit Leib und Seele, mit Herz und Verstand, mit Liebe und Hingabe, mit
Mut und Ausdauer!

Auszug
aus dem Song "pro-test" aus dem Album "Stille Post"
von MIA:
"...
ich bin dafür, sich öfter neu zu sein
alles zu ändern und sich dabei treu zu bleiben
protest bedeutet nicht gleich stören
ich bin dafür, auch nur mal zuzuhören
sag´, wirst du mir vergeben... wenn ich dich anrege
ich protestiere hier mit wort und ton
ich rocke mit dir gegen denkschablonen
auch wenn wir uns nicht immer gut verstehen
wär´ es doch schön, wenn wir uns wiedersehen
sag´, wirst du mir vergeben... wenn ich dich bewege..."

John
Ruskin (1819 - 1900):
"Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig
zu bezahlen..."

"...
Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld - das ist alles.
Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der
gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.
Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert
zu erhalten.
Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko,
das Sie eingehen, etwas hinzurechnen.
Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas
Besseres zu bezahlen."

Walther Rathenau (1867 - 1922):
"Die Klage über die Schärfe des Wettbewerbs ist in Wirklichkeit
meist nur eine Klage über den Mangel an Einfällen."
Zu
den Menschen, die in Deutschland etwas - intelligent - zu sagen haben,
zählt zweifelsfrei Herbert Grönemeyer.
Hier ein Ausschnitt aus den Berliner
Lektionen mit Herbert Grönemeyer vom 9. Dezember 2001:

"...
Ob wir in der Lage sind, intellektuell 80 Millionen Köpfe zu ernähren,
ist noch lange nicht bewiesen.
Um aber einen Weg zu finden, dieser neuen Dimension Deutschlands gewachsen
zu sein, braucht es Visionen, extreme Denkansätze, Polarisierung,
waghalsige Standpunkte, radikale Verirrung und dann vielleicht eine neue
Generation von Köpfen, die diesem Aufbruch gewachsen sind und ihn
handhaben können. Deutschland befindet sich in der Pubertät.
Zur Reifeprüfung ist viel Training, viel Lernen und einiges an geistiger
Gymnastik nötig. Ob wir sie jemals bestehen, ob wir als Land überhaupt
zusammengehören oder zusammengehören wollen, oder ob Deutschland
vielleicht eine Fata Morgana ist, das ist alles offen. Aber genau darin,
in der Aufforstung dieser völlig diffusen Wüste, darin steckt
das Lebenselixier, der Spaß.
Und das ist die Herausforderung. Aber schaffen wir die, ohne nach dem
Staat zu rufen!
Demokratisches Selbstverständnis bedeutet, dass Wissenschaftler,
Bürger, das Volk, Künstler, Pfarrer, Sportler, Zauberer dieses
Ziel halsbrecherisch und eigenverantwortlich in die Hand nehmen. Sie müssen
die Politiker eifersüchtig machen, ihnen Angst einjagen, ihnen diktieren,
wo es lang geht, müssen gemeinsam eine neue Ost-West-Demokratie entwickeln,
die etwas völlig Neues ist, von der noch keiner weiß, wie sie aussieht.
Es gibt kein Netz, keinen doppelten Boden."
Matthias
Horx gilt für viele als einflussreichster Trend- und Zukunftsforscher
im deutschsprachigen Raum.

"...
Der Glaube, dass die Zukunft düster sei, die Politiker unfähige
Bösewichter und der Mensch ein unnachhaltiger Räuber an der
guten Natur, ist in unserem Kulturkreis zu einer Art Ersatz-Religion geworden.
Wie in einer Gebetsmühle wird unendlich wiederholt: Desaster - Niedergang
- Krise - Katastrophe!
Auf diese Weise entsteht eine Art Untergangsreligion, ein Nega-Glauben:
Die feste Überzeugung, dass morgen alles noch negativer wird, als
es heute "eigentlich" schon ist.
Die Folgen dieser Krankheit sind desaströs.
Nega-Glauben ist eng verbunden mit der Chango-Phobie - der chronischen
Angst vor Veränderung.
Nega-Glauben ist besonders für unsere Kinder, die mit einer Art dunkler
Wolke über ihren Köpfen aufwachsen, eine schwerwiegende Zukunftshypothek.
Sie führt zu Depression, Miesepeterei und Gedächtnisverlust.
Wir vergessen einfach, dass Krisen zum Leben gehören, dass sie vitale
Kräfte freisetzen können - dass Wandel möglich ist!
Die frohe Botschaft lautet:
Gute Zeiten fördern die Langeweile. Krisen sind kreativ."
Prof.
Dr. Joseph Weizenbaum (1923 - 2008) zum Thema "Verantwortung" aus seinem
Buch "Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft":

"...
Was für viele andere Dilemmata gilt, trifft auch hier zu:
Die Lösung liegt im Verwerfen der Spielregeln, die es hervorgebracht
haben. Für das vorliegende Dilemma lautet die entsprechende Regel,
dass die Rettung der Welt - und darüber rede ich hier - davon abhängt,
andere zu den richtigen Ideen zu bekehren.
Diese
Regel ist falsch.
Die Rettung der Welt hängt nur von dem Individuum ab, dessen Welt
sie ist.
Zumindest
muss jedes Individuum so handeln, als ob die gesamte Zukunft der Welt,
der Menschheit selbst, von ihm abhinge. Alles andere ist ein Ausweichen
vor der Verantwortung und selbst wieder eine enthumanisierende Kraft,
denn alles andere bestärkt den einzelnen nur in seiner Vorstellung,
lediglich eine Figur in einem Drama zu sein, das anonyme Mächte geschrieben
haben und sich als weniger als eine ganze Person anzusehen, und das ist
der Anfang von Passivität und Ziellosigkeit ..."
So,
wie es ist, ist es nicht gut, und so, wie es werden soll, ist es noch
schlimmer als so,
wie es früher war, obwohl es damals schon besser war, als es je sein
kann.

Tom
Peters im Interview mit Vertretern der ZfU AG Schweiz:

Frage:
"Abspalten soll besser sein als Zusammenschließen.
Wir sind jedoch täglich Zeuge von neuen Fusionen, bewegen sich letztere
auf der falschen Spur?"
Antwort:
"Nun, was machen Sie mit einer großen, dusseligen Firma, die nirgendwo
hinkommt?
Vereinigen diese natürlich mit einer anderen großen, dusseligen
Firma, damit Sie überhaupt nirgends mehr hinkommen. Bestenfalls kaufe
ich auf diese Weise weitere Marktanteile.
Kreiere neue Märkte! Dahin führt die andere Spur der Strasse.
Losgelöste Firmenteile wachen aus dem Dornröschenschlaf auf
und finden zum ursprünglichen Leben zurück. Eigentlich habe
ich gar nichts gegen Firmenkäufe. Da gibt es zum Beispiel die Cisco
Systems im Silicon Valley. Cisco produziert viel Schlosserarbeit fürs
Internet. 45% der Einnahmen stammen aus Akquisitionen. Die Käufe
allerdings sind meist recht winzig. Cisco kauft nämlich Ideen und
clevere Leute. Kleinere Häuser, die neue Wege gehen, um Geschäft
zu machen..."
"Wenn
die Begriffe sich verwirren, ist die Welt in Unordnung."
Konfuzius, (Kung Fu Tse, 551 v. Chr. bis 479 v. Chr.), chinesischer Philosoph



"Auf
der einen Seite nur die Kosten im Blick, auf der anderen Seite ständig
ein Auge zudrücken - der Garant für beidseitige Sehschwäche."
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